WAFFENSTILLSTAND – der Film; Regie: Lancelot von Naso
Originaltitel: Ceasefire
Kinostart: 1. April 2010 – kein Aprilscherz aber eine Mischung aus Abenteuerfilm, Politthriller und Drama!
Um die Ansprüche nach den krassesten Bildern zu befriedigen, riskieren Kriegsreporter grundsätzlich ihr Leben.
Viele fangen in diesen Beruf mit dem Idealismus an, die Welt vielleicht ein bisschen zu verändern, dabei merken sie nicht, wie dieses Geschäft sie ruiniert. (Hannes Jaenicke, Schauspieler und spielt den Kameramann Ralf)
Irak, 2004. Für 24 Stunden ruhen in der Rebellenhochburg Falludscha die Waffen, für den deutschen TV-Journalisten Oliver (Max von Pufendorf, u.a. DIE BUDDENBROOKS) und Kameramann Ralf (Hannes Jaenicke, u.a. KNOCKIN`ON HEAVENS DOOR, SPEER UND ER) die einmalige Chance auf eine Exklusiv-Story: Von Bagdad aus begleiten sie Kim, Logistikerin einer Hilfsorganisation (Thekla Reuten, u.a. ROSENSTRASSE) und den Arzt Alain (Matthias Habich, u.a. DER VORLESER, DER UNTERGANG) bei einem Medikamententransport in die belagerte Stadt.
Ein Film beinhaltet genau dann die perfekte Mischung, wenn die Protagonisten gänzlich mit der Geschichte verschmelzen – so geschehen im Drama: WAFFENSTILLSTAND
Hierin geht es um Menschen, die kein Risiko scheuen, um anderen Menschen zu helfen oder über deren Schicksal zu berichten.
Natürlich man kann immer nur darüber diskutieren, was für Hilfe notwendig ist und ob das überhaupt etwas bringt. Doch die Wenigsten von uns gehen letztendlich den Schritt vom Gerede zur Tat und stellen trotz des enormen Risikos das eigene Leben in den Dienst einer solchen Aufgabe. Aber genau das macht jene aufopfernde Hilfe mehr als bewundernswert und deshalb wird sich dieser Film mit seinem Bild vom Irakkrieg und den gesellschaftlichen Folgen für immer ins kulturelle Gedächtnis der Menschen einprägen.
Seit Jahren werden wir täglich mit oft nur ganz kurzen Meldungen aus dem Irak versorgt. Autobomben, Attentate: Der Krieg bleibt dabei meistens sehr abstrakt, die persönlichen Schicksale ungreifbar hinter statistischen Zahlen verborgen.
Aber in dem Drama WAFFENSTILLSTAND geht es nicht um das Zählen von Verletzten und Toten, sondern um persönliche Schicksale und der Film lässt bei allen nicht von der Hand zu weisenden Fakten noch genug Raum für den Zuschauer bzw. eine Interpretation.
So wird das Verhältnis von Kim, der Helferin, und Oliver, dem TV-Reporter, anfangs nur von Sympathie bestimmt und sie gehen eine Art Zweckbündnis ein, um von einander zu profitieren. Beide machen eine Entwicklung durch und kommen sich dadurch auch näher…
Und wenn dann in einer Szene Kim im Krankenhaus in Falludscha zu Oliver sagt: “Ich brauche deine Hilfe”, und er sich entscheidet, sie bei dem Verletztentransport zu unterstützen und dafür das aufzugeben, weshalb er eigentlich mitgekommen ist, die Exklusiv-Story… dann zeigt dieser Moment, dass selbst Kompromisslosigkeit verbindet und jeder kann für sich entscheiden ob nun die Liebe oder tatsächlich der eiserne Wille zum Helfen für diese Tat ausschlaggebend war…
Ich habe die Qualität in dem Drehbuch von WAFFENSTILLSTAND gesehen, die enorme Recherche gespürt und dazu ein echtes Anliegen. Mir gefiel die Geradlinigkeit und dass es überhaupt nicht um Schauspielerei geht, sondern um die Existenz dieser fünf Leute im Bus und um das, was sie im Verlauf dieser wenigen Stunden erleben, in denen sie zusammen sind…
(Matthias Habich, Schauspieler, spielt den Arzt Alain)
“Starker Debütfilm! Schauplatz Irak, wo der Regisseur und Autor Lancelot von Naso das Roadmovie mit dem Kriegsfilm verkuppelt. Daraus entsteht eine packende Momentaufnahme in einem der wohl schrecklichsten Kriegsgebieten weltweit, wo in der trockenen Wüstenhitze Meinungen konträrer Charaktere in diesem tristen Kammerspiel auf sandigem Boden aufeinander prallen und in der Hoffnungslosigkeit in Krisenherden wie Falludscha deutlich wird.
WAFFENSTILLSTAND glänzt durch seine objektive Sicht, die intensive Darstellung des Chaos, dem glaubwürdigen Spiel der Darsteller und dem unverbraucht wirkenden Blickwinkel fern der arg gebeutelten Soldatenseele. Und so steht wohl eines fest: Aus Deutschland kann auch gutes Genre-Kino kommen. Kathryn Bigelow hat mit THE HURT LOCKER das Kriegsfilm-Genre zwar wiederbelebt aber WAFFENSTILLSTAND braucht sich dahinter keinesfalls zu verstecken – eine bravouröse Leistung, die Aufmerksamkeit sprich viele Kinogänger verdient hat.”
(Arne Hübner, Frankfurter Stadtkurier (Quelle: moviepilot.de)
Am 12.3.2010 wurde der Film in einem Special im SWR-Fernsehen vorgestellt und ab 18. März 2010 gibt es die Möglichkeit, das Drama WAFFENSTILLSTAND in ausgewählten CineStar-Kinos in Nordrhein-Westfalen zu sehen. Und zwar in Dortmund, Bielefeld, Köln, Siegen und Düsseldorf!
Die DVD zum Film WAFFENSTILLSTAND: ab 1. Oktober 2010 im Handel.
Deutschland 2009
Kinostart: 1. April 2010
Regie: Lancelot von Naso
Drehbuch: Lancelot von Naso, Kai-Uwe Hasenheit, Collin McMahon
Darsteller: Matthias Habich, Hannes Jaenicke, Thekla Reuten, Max von Pufendorf, Husam Chadat u.v.a.
Musik: Jonas Bühler, Oliver Thiede
FSK: 12
Lauflänge: 102 Min.
Studio/Vereih/Pressetext und Bildnachweis: 3L, moviepilot.de
[...] dem um Realismus bemühten, intensiven Irakkriegs-Drama TÖDLICHES KOMMANDO, das wirklich harten Männerstoff beinhaltet, meldet sich nun die vom [...]
WAFFENSTILLSTAND, im April 2010 im Kino…
Darsteller sind unter anderem Max von Pufendorf und Matthias Habich. Der Film handelt vom Irak-Krieg aus dem Jahre 2004. Im Mittelpunkt des Filmes steht eine Hilfslieferung die in 24 Stunden durchgeführt werden muss……